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Unter Linkdesign versteht man die Gestaltung eines Links. Suchmaschinen macht es Schwierigkeiten, PHP-Links zu durchsuchen die beispielsweise so aussehen:
Originallink:
http://www.url.de/index.php?p=shop&show=showdetail&fid=Produktname&c ateg=44&parent=38&navop=38&area=1
Hierbei handelt es sich um einen sogenannten dynamischen Link. Nicht selten kann ein- und dieselbe Seite mit verschiedenen dynamischen Links aufgerufen werden. Dynamische Links sind leicht dadurch zu erkennen, dass sich Fragezeichen und das Zeichen & darin befinden. Diese Links sind von Suchmaschinen schwer durchsuchbar. Menschen können sich einen solchen Link nicht merken. Ein Link der so aussieht enthält keine Schlüsselworte die auf die Inhalte der verlinkten Seite hinweisen. Den Vorteil, wichtige Schlüsselworte im Link unter zu bringen, sollte man nicht ungenutzt lassen. Ein dynamischer Link ist also weder für das Ziel einer Suchmaschinenoptimierung, noch für die Usability einer Website positiv und sollte umgestaltet werden:
Linkdesign:
http://url.de/shop/details/produkt/kategorie/bereich/index.php
Dieser Link ist visuell für Menschen gut nachvollziehbar und bildet keine Hürde mehr für Suchmaschinen. Bei der Auswahl seines CMS oder Portals und natürlich des Webshops sollte daher auf die Möglichkeit zur Umschreibung der PHP-Links geachtet werden. Wer die Links seines Systems nachträglich anpassen möchte kann das in der Regel per .htaccess machen, sofern er das notwendige Basiswissen hierzu hat. Voraussetzung für die Linkumschreibung von PHP-Link ist das auf dem Apache-Webserver vorhandene Modul mod_rewrite. Web to Date und Shop to Date Nutzer haben es allerdings einfacher - das Programm ermöglicht saubere HTML-Links mit "sprechenden" URLs bei denen die Seiten auch noch pysisch auf dem Webserver liegen.
Vermeidbare Fehler:
Beim URL-Design oder Linkdesign werden oftmals Fehler gemacht die vermeidbar sind. Wort-Trennungen werden häufig als Wort_Trennungen umgeschrieben, Google liest eine Wortverbindung mit Unterstrich aber als ein Wort: Worttrennungen. Wer in den Suchergebnissen sowohl unter "Wort" als auch unter "Trennungen" und unter "Wort-Trennungen" gefunden werden möchte setzt zwischen beide Worte einen Bindestrich, keinen Unterstrich.
Interne Verlinkung
Die interne Verlinkung und die Verzeichnisstruktur sollten sorgfältig geplant werden weil sie einerseits für Menschen einfach, sinnvoll und verständlich sein muss, andererseits aber auch um eine Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen: Google durchsucht Seiten die unterhalb der zweiten Hauptebene liegen meisst nicht mehr. Die dritte Verzeichnisebene, die es auch in Web to Date und Shop to Date noch gibt, wird nicht mehr von allen Suchmaschinen erfasst.
Dabei ist es wichtig, den Verzeichnisebenen möglichst aussagekräftige Titel zu geben - Sie sehen das hier in meiner Website und können den Aufbau der internen Verlinkung auch über die URL im Browser verfolgen.
Das wichtigste Element um die Seiten miteinander zu verknüpfen ist die Navigation. Achten Sie darauf, dass alle Unterebenen leicht über Menüpunkte gefunden und angesteuert werden können und dass auch Suchmaschinen die Links lesen können, was bei » Javascript-Navigationen häufig nicht der Fall ist.
Falls Sie Grafiken wie Buttons verwenden möchten, sollten Sie dem Button einen aussagekräftigen » Titel und Alt-Text geben damit auch Suchmaschinen sehen, was hinter dem Link steckt. Textlinks sollten (wie der Title-Tag bei Grafiklinks) einen aussagekräftigen Titel bekommen der bereits das wichtigste Keyword für den jeweiligen Seiteninhalt enthält. In die interne Verlinkung setzen Sie ggf. auch Querverweise auf verknüpfte Inhalte. Je besser Ihre Seiten miteinander verknüpft sind, desto leichter fällt es Suchmaschinen, über die interne Verlinkung alle Seiten auch zu indizieren.
Kategorietiefe
Beim anlegen der Seitenstruktur sollten Sie darauf achten, diese so flach wie möglich zu halten. Suchmaschinen durchsuchen heute nur noch zwei, selten drei Kategorieebenen - alles, was darunter liegt, wird nicht mehr gelesen.